Jetzt steht es endgültig fest, der letzte Tag ist angebrochen.
Plötzlich fällt allen auf, dass noch einige Dinge auf ihrer Andenken und Mitbringeselliste abzuhaken sind, so pilgern wir also nochmal los um Guaven, Getränkepulver, Maniok andere natioale Spezialitäten einzukaufen. Als wir zurck waren wurden wir bereits von Maistre Ratto und einem seiner Schüler erwartet, die die von uns bestellten Berimbaos im Gepäck hatten. Mit deren Hilfe fand jedes Berimbao einen passenden Träger ( Nach der brasilianischen Legende ). Nachdem wir uns noch etwas in unserem Spiel geübt und uns einige letzte Tips abgeholt hatten entpannten wir unsere Instrumente und packten sie zum restlichen Gepäck. Nachdem wir das erledigt hatten kamen gerade Elena und Flo mit dem Mitagessen zurück. Es gab wie immer reis mit Bohnen Spaghetti maniok und Fleisch und obwohl wir genau das nunmehr seit knapp 12 Tagen zu uns nehmen wird es auf seltsame Weise einfach nicht langweilig. Wir werden es sogar vermissen. Gesättigt und müde vom Essen genossen wir unseren letzten Minuten Freilauf auf ganz unterschiedliche Weise: Da wurde in der Sonne auf der Terrasse entspannt, ein letztes mal in der Hängematte gelegen, ein Nickerchen gemacht, die letzten Sachen gepackt und mit den Brasis gequatscht, die sich nach der Berimbaoauswahl auf dem Sofa breitgemacht hatten.
Später machten wir uns dann auf zum Flughafen. Dort angekommen wurde uns angeboten unsere Flüge aufgrund von mangelnder Zeit beim Umsteigen in Lissabon umzubuchen. Das hieß, dass wir in Lissabon statt einer Stunde nun sieben Stunden Aufenthalt hatten und somit auch erst gegen 20 Uhr abends in Berlin-Tegel ankommen würden.
Am Flughafen verabschiedeten wir uns unter Tränen von Felipe, Janderson und Pietra, die uns zum Flughafen begleitet hatten. Allen von uns fiel der Abschied sehr schwer, weil keiner von uns weiß, ob und wann es ein Wiedersehen geben wird. Aber wir hoffen darauf.
Jetzt sitzen wir gerade in Lissabon in einem kleinen Cafe, draußen in der Sonne und warten auf unseren nächsten Flug. Immerhin haben wir aufgrund der Verspätung von der Fluggesellschaft TAP einen Essensgutschein über 16 Euro pro Person bekommen, den die meisten von uns vorhaben bei McDonalds zu verprassen.
Wir machen jetzt Flugzeugparty. Hauta rein, bis heut Nacht!
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